Sachverständige

Sachverständige nach AwSV

Prüfung von Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Als anerkannte Sachverständigenorganisation gemäß der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) prüfen wir Anlagen im gewerblichen wie auch im privaten Bereich (z. B. Heizölverbraucheranlagen). Die Prüfungen erfolgen vor Inbetriebnahme und, sofern erforderlich, regelmäßig wiederkehrend. Dies beinhaltet neben den klassischen Anlagenarten, wie beispielsweise chemische Produktionsanlagen, Tankstellen oder Anlagen zur Metallbearbeitung, auch die von der AwSV betroffenen Anlageteile von Biogasanlagen.

Ferner unterstützen unsere Sachverständigen Kundenunternehmen in Fragen des anlagenbezogenen Gewässerschutzes. Dies betrifft z. B. Maßnahmen der Löschwasserrückhaltung oder die Erstellung von betrieblichen Dokumenten, wie Anlagendokumentation, Überwachungs-, Instandhaltungs- und Notfallpläne sowie Betriebsanweisungen.

Als anerkannte Sachverständigenorganisation nach AwSV bieten wir Fachbetrieben unsere Unterstützung hinsichtlich der Erlangung bzw. auch Aufrechterhaltung der Fachbetriebseigenschaft gemäß § 62 AwSV.

Je nach Bedarf werden die erforderlichen Schulungen zum WHG-Grundlehrgang auch Inhouse durchgeführt bzw. entsprechende Überwachungstätigkeiten abgeschlossen.

Unsere Sachverständigenorganisation ist in der Kasseler Zentrale ansässig. Unsere internen sowie externen Sachverständigen verteilen sich auf die nachfolgend gelisteten Standorte, wodurch eine deutschlandweite Verfügbarkeit unserer Sachverständigentätigkeiten gewährleisten wird:

Weitere Büros befinden sich in Suderburg (Niedersachsen), Rathmannsdorf (Sachsen), Radebeul (Sachsen) und Premnitz (Brandenburg).

Über das Kontaktformular oder die kostenlose Telefonnummer 0800 / 9699600 helfen wir Ihnen gerne weiter und vermitteln Ihnen den passenden Ansprechpartner für Ihre Region.

Kontakt

Hans-Ulrich Terme
Telefon: +49 (0)561 96996-14
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Kontakt

Petra Ratzmann
Telefon: +49 (0)345 686977-16
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Sachverständige nach § 29b BlmSchG

Anlagenüberwachung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz

An Anlagenbetreiber, deren Anlagen unter den Geltungsbereich der 12. BImSchV fallen, werden besonders hohe Anforderungen, insbesondere hinsichtlich der umzusetzenden Sicherheitstechnik, gestellt. Für hier auftretende Fragestellungen, notwendige Stellungnahmen und Begutachtungen verfügen wir über zugelassene Sachverständige nach § 29b BImSchG.

Alle Sachverständigen haben die nachgewiesene Fachkunde, Zuverlässigkeit und Unabhängigkeit um sicherheitstechnische Beurteilungen unterschiedlicher Anlagentypen gemäß der 4. BImSchV durchführen zu können. Dazu zählen u. a. Chemieanlagen, Feuerungsanlagen, Lageranlagen, Abfallzerkleinerungsanlagen und Ammoniakkälteanlagen.

Kontrollen und Prüfungen durch unabhängige Sachverständige sind ein wesentlicher Teil der Anlagenüberwachung nach Bundes-Immissionsschutzgesetz bzw. Störfall-Verordnung. Dies betrifft neben den eigentlichen Anlagen auch die Erstellung sicherheitsrelevanter Dokumente.
Wir unterstützen unsere Kunden in diesem Bereich u. a. durch:

  • Erfassung der sicherheitsrelevanten Anlagensituation
  • Begutachtung bestehender Anlagen und Bewertung anhand von Planungsunterlagen
  • Durchführung von Gefahrenanalysen mittels systemanalytischer Methoden
  • Erstellung von Sicherheitsbetrachtungen, sicherheitstechnischen Gutachten und Stellungnahmen
  • Konzeption und Bewertung von Sicherheitsmanagementsystemen
  • Erstellung und Fortschreibung von Sicherheitskonzepten und -berichten
  • Durchführung von Inspektionen gemäß Störfall-Verordnung
  • Erstellung von Brandschutzkonzepten und Bewertung von Maßnahmen des vorbeugenden und abwehrenden Brandschutzes
  • Erstellung und Prüfung von Alarm-, Gefahrenabwehr-, Flucht- und Rettungsplänen
  • Erstellung und Prüfung von Betriebshandbüchern sowie Betriebs-, Sicherheits- und Arbeitsanweisungen

Ergänzend bieten wir Betrieben, die der Störfall-Verordnung unterliegen, die Übernahme der Aufgaben des Störfallbeauftragten durch externe Bestellung an.

Kontakt

Tobias Porkristl
Telefon: +49 (0)561 96996-15
E-Mail: porkristl(at)bfu-ag.de

Kontakt

Marco Kühn
Telefon: +49 (0)345 686977-14
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Sachverständige in Genehmigungsverfahren im Umweltbereich

Management, Beschleunigung und Genehmigungsverfahren durch Sachverständige

Genehmigungsverfahren benötigen häufig einen längeren Zeitraum bis mit der Errichtung und dem Betreiben der Anlage begonnen werden kann. Unter Umständen ist eine Genehmigungsfähigkeit am vorgesehenen Standort nicht möglich oder es wird eine technische Umplanung erforderlich.

Unsere Leistungen:

Die Beteiligung eines zugelassenen Sachverständigen für Genehmigungsverfahren im Umweltbereich nach § 36 GewO kann ein wesentlicher Baustein für die Beschleunigung eines Genehmigungsverfahrens sein. Dabei übernimmt er vor allem folgende Aufgaben:

  • die Genehmigungspflichten und -voraussetzungen zu ermitteln,
  • den Antragsumfang und die erforderlichen Fachgutachten mit den beteiligten Behörden abzustimmen,
  • die Anlage in den jeweils zutreffenden Stand der Technik /BVT einzuordnen,
  • die Planungsunterlagen und Fachgutachten auf Plausibilität zu prüfen,
  • unterschriftsreife Antragsunterlagen zu erstellen,
  • das Genehmigungsverfahren und die Kommunikation mit Behörden, Gutachtern oder anderen Beteiligten zu begleiten und
  • den Genehmigungsbescheid zu prüfen und ggf. Nebenbestimmungen „nachzuverhandeln“
  • bei der Umsetzung von Auflagen, Nebenbestimmungen zu unterstützen

Zusätzlich können Landesbehörden teilweise (NRW) in immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren Gebührenermäßigungen von bis zu 30 % gewähren, so dass je nach Projektvolumen sehr schnell die Kosten der Beratungsleistung kompensiert sind.

Kontakt

Hans-Ulrich Terme
Telefon: +49 (0)561 96996-14
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Sachverständige / Prüfer Emissionshandel (TEHG)

Prüfung von Zuteilungsanträgen und Berichten im Treibhausgas-Emissionshandel

Immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftige Anlagen nach dem BImSchG unterliegen teilweise auch dem europäischen Treibhausgas-Emissionshandel. Diese Anlagen sind jährlich berichtspflichtig hinsichtlich ihrer Treibhausgasemissionen und müssen entsprechende Mengen an Zertifikate zurückgeben. Hierzu können vor Beginn einer Handelsperiode oder bei Anlagenerweiterungen teilweise Anträge auf kostenlose Zuteilung von Zertifikaten gestellt werden. Diese Zuteilungsanträge und jährlichen CO2-Berichte müssen durch Sachverständige bzw. EHS-Prüfer vor Übermittlung an die DEHSt verifiziert werden. Hierzu muss eine bei der DAkkS akkreditierte Prüfstelle beauftragt werden.

Unsere Leistungen:

Nach dem Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz (TEHG) mussten Zuteilungsanträge und CO2-Emissionsberichte durch Sachverständige nach § 36 GewO oder zugelassene Umweltgutachter geprüft werden. Mit der 3. Emissionshandelsperiode (2013 - 2020) wurde das System nach europäischen Vorgaben dahingehend geändert, dass nur noch akkreditierte Prüfstellen Zuteilungsanträge und Emissionsberichte prüfen dürfen und hierzu unabhängige EHS-Prüfer und Überprüfer (4-Augen-Prinzig) mit entsprechender Branchenzulassung einsetzen.

Um den rechtlichen Anforderungen des europäischen Emissionshandels auch weiter nachzukommen hat sich die ESC Cert GmbH als unabhängige Schwestergesellschaft und Partnerunternehmen der BfU AG bei der DAkkS als eine von ca. 20 deutschen Prüfstellen akkreditieren lassen. Gern verbinden wir Sie auch direkt mit einem Ansprechpartner bei der ESC Cert GmbH

Kontakt

Stefan Hüsemann
Telefon: +49 (0)561 96996-24
E-Mail: huesemann(at)bfu-ag.de

Kontakt

Christian Schmidt
Telefon: +49 (0)345 686977-15
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Energieauditoren

Mit der Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie im Energiedienstleistungsgesetz wurden Energieaudits nach § 8 für nicht „kleine und mittelständige Unternehmen“ verpflichtend eingeführt. Der Verordnungsgeber hat gleichwohl Anforderungen an die sogenannten „Energieauditoren“ festgelegt. Durch die BAFA wurden die Anforderungen geprüft und dann in eine öffentliche Liste (ggf. Link zur Bafa-Liste) eingetragen.

Die Voraussetzungen für die Eintragung als Energieauditor sind:

  • Zuverlässigkeit
  • Fachkunde

Die Fachkunde ist dabei gegeben, wenn die Person auf Grund ihrer Ausbildung oder beruflichen Qualifizierung und praktischen Erfahrung (min. 3 jährige Energieberatung) bei Energieaudits verfügt.

Die Zuverlässigkeit ist gegeben, wenn er das Unternehmen, das Ihn beauftragt, hersteller-, anbieter- und vertriebsneutral beraten kann.

Beide Voraussetzungen werden durch unsere Mitarbeiter erfüllt. Energieaudits (ggf. Link zu Energieaudits) sind jedoch nicht rechtliche Pflicht nach dem EDL-G, sondern bieten auch einen guten Einstieg, um entsprechende Potenziale zu eruieren und auch einen Einstieg in Energiemanagementsysteme.

Kontakt

André Sander
Telefon: +49 (0)561 96996-21
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Haben Sie Fragen?

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Telefon: +49 (0)561 96996-0

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